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	<description>Meinungen zur Schweizer Politik</description>
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		<title>Das Luftpolizei-Argument</title>
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		<pubDate>Thu, 23 Feb 2012 02:57:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>GSoA News</dc:creator>
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Als AntimilitaristIn ist man versucht, die Luftpolizei f&#252;r g&#228;nzlich unn&#246;tig zu halten. Ganz so einfach sollte man es sich nicht machen. Aber als Argument f&#252;r neue Kampfjets taugt der Luftpolizeidienst trotzdem nicht.
Die Bef&#252;r...]]></description>
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<p><strong>Als AntimilitaristIn ist man versucht, die Luftpolizei f&uuml;r g&auml;nzlich unn&ouml;tig zu halten. Ganz so einfach sollte man es sich nicht machen. Aber als Argument f&uuml;r neue Kampfjets taugt der Luftpolizeidienst trotzdem nicht.</strong></p>
<p>Die Bef&uuml;rworterInnen von neuen Kampfjets argumentieren gerne mit den Aufgaben der Luftwaffe zur &Uuml;berwachung und Regelung des Flugverkehrs. Berichte in Fachmagazinen &uuml;ber missgl&uuml;ckte Aktionen der Luftwaffe lassen hingegen Zweifel am Nutzen dieses Dienstes aufkommen. Die Luftpolizei g&auml;nzlich abzuschaffen ist dennoch keine realistische Option.</p>
<p><strong>Was heisst &laquo;Luftpolizei&raquo;?</strong><br />Es gibt drei unterschiedliche Aufgaben, die unter dem Begriff Luftpolizeidienst zusammengefasst werden: Erstens die &Uuml;berpr&uuml;fung von Flugzeugen anderer Staaten bei Fl&uuml;gen &uuml;ber die Schweiz. Das kommt beinahe t&auml;glich vor, die Luftwaffe stellt dabei jedoch fast nie Unregelm&auml;ssigkeiten fest. Und wenn es trotzdem zu Verst&ouml;ssen gegen die Schweizer Regeln kommt, zieht der Bundesrat aus diplomatischen Gr&uuml;nden vor, zu schweigen - wie beispielsweise bei der Aff&auml;re rund um die illegalen CIA-Gefangenentransporte &uuml;ber der Schweiz. Die zweite Aufgabe ist die Bewachung von Konferenzen wie dem WEF. Dass die Armee Gratisdienstleistungen f&uuml;r solche privaten Veranstaltungen erbringt, ist h&ouml;chst fragw&uuml;rdig.<br />Die dritte Aufgabe l&auml;sst sich jedoch nicht wegdiskutieren: Immer wieder kommt es vor, dass HobbypilotInnen die Orientierung verlieren, jemand die Regeln der Flugkontrolle missachtet oder in einem Flugzeug das Funkger&auml;t ausf&auml;llt. Eine rasche Intervention der Luftpolizei ist unerl&auml;sslich, wenn beispielsweise ein Amateurpilot versehentlich mit ausgeschaltetem Funk auf die Anflugschneise eines internationalen Flughafens zusteuert. Solche Situationen kommen hierzulande etwa einmal pro Monat vor. Fragw&uuml;rdig ist, wieso die Armee diese Aufgabe &uuml;bernehmen soll - viel sinnvoller w&auml;re die Luftpolizei in einer zivilen Beh&ouml;rde untergebracht.</p>
<p><strong>Heutige Flotte v&ouml;llig ausreichend</strong><br />Die grunds&auml;tzliche Notwendigkeit gewisser Dienstleistungen der Luftpolizei rechtfertigt jedoch noch lange nicht die Anschaffung neuer Kampfjets. Auch nachdem die Armee die Tiger-Flotte ausser Dienst gestellt hat, wird die Schweiz mit den mehr als dreissig F/A-18 &uuml;ber eine der leistungsf&auml;higsten Luftwaffen Europas verf&uuml;gen. Die Armee liess diese Maschinen vor wenigen Jahren f&uuml;r Hunderte von Millionen Franken nachr&uuml;sten, so dass sie heute auf dem neusten Stand der Technik sind.<br />Wie &uuml;berm&auml;ssig die Luftpolizei-Kapazit&auml;ten hierzulande sind, zeigt ein Vergleich mit dem Baltikum. F&uuml;r die &Uuml;berwachung des Luftraums &uuml;ber Estland, Lettland und Litauen - zusammen immerhin viermal so gross wie unser Land - ist ein Nato-Geschwader von gerade einmal vier Kampfjets zust&auml;ndig. Selbst wenn man noch ein Polster f&uuml;r Wartung und Ausbildung einrechnet, ist offensichtlich, dass die Schweiz mit dreissig Kampfjets mehr als gen&uuml;gend ausger&uuml;stet ist. Zus&auml;tzliche Gripen-Jets w&auml;ren kein Gewinn an Sicherheit, sondern reine Geldverschwendung.</p>
<p>&nbsp;</p>

    <img src="http://www.gsoa.ch/media/medialibrary/2012/02/Luftpolizei_Cartoon_beni_thumb_600x600.jpg" alt="" />

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		<title>«Kauft den Gripen nicht!»</title>
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		<pubDate>Thu, 23 Feb 2012 02:52:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>GSoA News</dc:creator>
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Es ist schwer, verteidigungs- oder sicherheitspolitische Motive f&#252;r das Kampfjet-Gesch&#228;ft zwischen Schweden und der Schweiz zu erkennen. Die Steuerzahlenden in beiden L&#228;ndern w&#252;rden damit &#252;ber Jahrzehnte hinweg nur grosse Kost...]]></description>
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<p><strong>Es ist schwer, verteidigungs- oder sicherheitspolitische Motive f&uuml;r das Kampfjet-Gesch&auml;ft zwischen Schweden und der Schweiz zu erkennen. Die Steuerzahlenden in beiden L&auml;ndern w&uuml;rden damit &uuml;ber Jahrzehnte hinweg nur grosse Kosten auf sich laden. Tut euch also selber -  und auch uns SchwedInnen - den Gefallen und kauft das schwedische Kampfflugzeug &laquo;Jas Gripen&raquo; nicht!</strong></p>
<p>Als der Schweizer Verteidigungsminister mitteilte, dass er Gripen-Kampfflugzeuge kaufen wolle, brach in gewissen politischen Kreisen Schwedens sofort Euphorie aus. Eine lang aufgestaute Unruhe verwandelte sich innerhalb eines Augenblicks in Zuversicht - nun endlich w&uuml;rde der Super-Gripen abheben! Der schwedische Verteidigungsminister Sten Tolgfors erkl&auml;rte, dass - wenn die Schweiz den Gripen w&auml;hle - die Voraussetzungen f&uuml;r eine schwedische Bestellung der neuen E/F-Version des Gripen, dem so genannten &laquo;Super-Gripen&raquo;, verbessert w&uuml;rden.<br />Das schwedische Grossmachtprojekt - der Jas 39 Gripen - ist eines der teuersten und im h&ouml;chsten Grade kontroversen Industrieprojekte in Schweden. Als das Gripen-Projekt gestartet wurde, behauptete die R&uuml;stungsindustrie, ein eigenes Kampfflugzeug zu produzieren w&auml;re wirtschaftlich gesehen die beste Variante f&uuml;r Schweden. Heute sind wir jedoch mit der Tatsache konfrontiert, dass das Gripen-Projekt mehr als 120 Milliarden Schwedische Kronen gekostet hat (etwa 16 Milliarden Schweizer Franken). Daf&uuml;r hat Schweden 204 Flugzeuge bekommen - was einem Bericht aller Parteien des schwedischen Parlaments zufolge zwischen 100 und 150 mehr sind, als eigentlich n&ouml;tig sind. <br />&Uuml;berall in Schweden steht die gr&ouml;sste Kriegsmaterialinvestition der modernen Zeit auf Flugzeugfriedh&ouml;fen herum und rostet langsam vor sich hin. Verzweifelt versucht die schwedische Regierung nun, diesen enormen &Uuml;berschuss an Kampfflugzeugen durch Verk&auml;ufe oder Leasingvertr&auml;ge an andere L&auml;nder loszuwerden. Koste es, was es wolle.</p>
<p>Export heisst Bestechung<br />Dass die Waffenindustrie eine der korruptesten Branchen der Welt ist, bleibt eine unbestreitbare Tatsache. Saab und das Jas-Projekt sind nat&uuml;rlich keine Ausnahme. &Uuml;ber die Bestechungsbeschuldigungen in Hinblick auf die Gesch&auml;fte mit Ungarn und Tschechien hinaus ist S&uuml;dafrika ein Land, das die Konsequenzen der schwedischen Jas-Investitionen zu sp&uuml;ren bekommen hat. Im Januar 2009 war der Friedensnobelpreistr&auml;ger Desmond Tutu zu Besuch in Schweden und sagte dabei: &laquo;Schweden hat uns in unserem Freiheitskampf unterst&uuml;tzt. Ihr h&auml;ttet weiterhin unsere Freunde sein sollen und uns helfen sollen, eine vitale Wirtschaft aufzubauen, anstatt uns unter Druck zu setzen, Waffen und Flugzeuge zu kaufen, die wir eigentlich gar nicht brauchten. Ihr habt uns das Bestechungsgeld wie eine Mohrr&uuml;be vorgehalten. Im Grunde h&auml;tten wir es ablehnen k&ouml;nnen, aber wenn man f&uuml;r lange Zeit arm gewesen ist und jemand einem 20 Millionen anbietet, ist es schwer, nein zu sagen.&raquo; <br />Das Gripen-Projekt ist zu einem milliardenteuren Selbstl&auml;ufer geworden. Man hat mehr Flugzeuge gekauft, als man braucht, und die Kosten f&uuml;r das ganze Projekt sind explodiert. Die Scheinl&ouml;sung ist, das Flugzeug auf dem internationalen Markt zu verkaufen, um andere K&auml;ufer -wie beispielsweise die Schweiz - f&uuml;r die schwedischen Fehler bezahlen zu lassen. Aber f&uuml;r das Gelingen der Exportgesch&auml;fte muss Schweden sich verpflichten, weitere Verbesserungen vorzunehmen und Neubestellungen zu machen. Und so rollen die Milliarden wieder von dannen: Investitionen in ein Kampfflugzeug, das eigentlich keiner braucht. Die einzigen Gewinner in diesem Waffenkarussell sind die Aktienbesitzer von Saab.</p>
<p><strong>Rolf Lindahl</strong> ist politischer Sekret&auml;r der &laquo;Swedish Peace and Arbitration Society&raquo; (SPAS), der gr&ouml;ssten Friedensorganisation Schwedens</p>
<p>&nbsp;</p>

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		<title>Massive Sparmassnahmen wegen Kampfjetkauf</title>
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		<pubDate>Thu, 23 Feb 2012 02:47:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>GSoA News</dc:creator>
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Die Einsch&#228;tzungen der GSoA wurden offiziell best&#228;tigt: Der Kauf neuer Kampfflugzeuge w&#252;rde drastische Budgetk&#252;rzungen mit sich bringen. Die GSoA wird dagegen das Referendum ergreifen.
Der Bundesrat hat Anfang Februar zur Finanzier...]]></description>
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<p><strong>Die Einsch&auml;tzungen der GSoA wurden offiziell best&auml;tigt: Der Kauf neuer Kampfflugzeuge w&uuml;rde drastische Budgetk&uuml;rzungen mit sich bringen. Die GSoA wird dagegen das Referendum ergreifen.</strong></p>
<p>Der Bundesrat hat Anfang Februar zur Finanzierung der neuen Kampfjets Stellung genommen. Ein umfangreiches Sparprogramm - das sogenannte Konsolidierungs- und Armeefinanzierungsprogramm (KAP) - soll das strukturelle Haushaltsdefizit von zeitweilig bis zu 800 Millionen Franken bereinigen. Das KAP wird als Mantelerlass ausgestaltet und ist wegen der notwendigen &Auml;nderungen der gesetzlichen Grundlagen dem fakultativen Referendum unterstellt. Die Kampfjetbeschaffung ist mittels einer Klausel direkt an das Sparprogramm gekn&uuml;pft, das KAP dient somit als Kaufbedingung. Diese Verkn&uuml;pfung hat zur Folge, dass ein erfolgreiches Referendum gegen die Sparmassnahmen nicht nur die Erh&ouml;hung des Milit&auml;rbudgets r&uuml;ckg&auml;ngig macht, sondern auch die Kampfjetbeschaffung verunm&ouml;glicht.</p>
<p>Unsere Strategie, auf ein Referendum zu warten statt bereits jetzt eine Initiative zu lancieren, hat sich bisher als richtig erwiesen. Mit dem Referendum k&ouml;nnen wir die fatalen Entscheide der letzten Herbstsession r&uuml;ckg&auml;ngig machen. Eine Initiative h&auml;tte ausschliesslich die Kampfjetbeschaffung verhindert, obwohl die Erh&ouml;hung des Milit&auml;rbudgets auf 5 Milliarden Franken mindestens ebenso unsinnig ist. Zudem ist ein Referendum leichter zu gewinnen als eine Initiative, da kein St&auml;ndemehr ben&ouml;tigt wird und es grunds&auml;tzlich leichter ist, Nein-Mehrheiten zu gewinnen.<br />W&auml;re eine Initiative &uuml;bereilt - das heisst vor dem endg&uuml;ltigen Parlamentsentscheid &uuml;ber die Referendumsf&auml;higkeit - ergriffen worden, h&auml;tten wir vermutlich beides, eine Initiative und ein Referendum, sammeln m&uuml;ssen. Nun gibt es diese Problematik nicht, und wir k&ouml;nnen uns auf das Referendum konzentrieren. Gemeinsam mit einem breiten B&uuml;ndnis k&ouml;nnen wir gewinnen.</p>
<p><strong>Im Notfall eine Initiative</strong><br />Es besteht immer noch die M&ouml;glichkeit, dass das Parlament den Finanzierungsvorschlag des Bundesrates ab&auml;ndert. Problematisch w&auml;re zum Beispiel, wenn die R&auml;te die Vorlage dem Referendum entziehen w&uuml;rden oder wenn sie die Koppelung der Kampfjetbeschaffung an das Sparprogramm aufheben w&uuml;rden. Beides w&auml;re finanzpolitisch absoluter Unsinn. Sollte es dennoch dazu kommen, wird die GSoA notfalls eine Initiative zu lancieren. Das Volk muss in jedem Fall &uuml;ber diese Beschaffung abstimmen k&ouml;nnen.<br />Die Konsequenzen der Erh&ouml;hung des Armeebudgets sind inzwischen deutlich zu sp&uuml;ren. Die Kampfjetbeschaffung kommt die Departemente teuer zu stehen. Am h&auml;rtesten trifft das 750 Millionen schwere Sparprogramm das Departement des Innern, dort werden 325 Millionen Franken eingespart. Das bedeutet gerade in den wichtigen Bereichen Bildung und Forschung massive K&uuml;rzungen. Auch das UVEK (Umwelt, Verkehr, Energie, Kommunikation) kommt mit 170 Millionen Franken an Einsparungen nicht gut weg. <br />Solche massiven K&uuml;rzungen zu verordnen, um das Budget der unn&ouml;tigsten schweizerischen Institution, der Armee, aufzustocken, ist Unsinn. Das wird langsam &uuml;ber linke Kreise hinaus anerkannt.</p>
<p><strong>Gute Chancen</strong><br />Die Chancen, dass bereits das Parlament die neuen Kampfjets ablehnt, stehen derzeit gut. Obwohl schon immer klar war, dass solche Budgeterh&ouml;hungen nicht ohne Sparmassnahmen m&ouml;glich sind, scheinen einige b&uuml;rgerliche Politiker erst jetzt zur Vernunft gekommen zu sein. &laquo;Jetzt sind die Konsequenzen des Fehlschusses sichtbar, das d&uuml;rfte viele zum Umdenken bewegen&raquo;, sagt CVP Pr&auml;sident Christoph Darbellay. Als w&auml;re man davon ausgegangen, dass die Budgeterh&ouml;hung gratis zu haben ist. So kurzsichtig die B&uuml;rgerlichen sein m&ouml;gen, wir begr&uuml;ssen dieses sp&auml;te Einlenken doch sehr. <br />Die Beschaffung neuer Kampfjets hat in der Bev&ouml;lkerung - und scheinbar seit Neuem auch im Parlament - keinen R&uuml;ckhalt. Die GSoA wird falls n&ouml;tig gemeinsam mit einem breiten B&uuml;ndnis das Referendum ergreifen und die Kampfjetbeschaffung verhindern. Die Schweiz braucht keine neuen Kampfflugzeuge.</p>
<p>&nbsp;</p>

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		<title>OstermarsCH: Stopp der wirtschaftlichen Gewalt – Rohstoffe zum Leben</title>
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		<pubDate>Thu, 23 Feb 2012 02:43:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>GSoA News</dc:creator>
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Bereits zum zehnten Mal findet am Ostermontag der OstmarsCH in Bern statt. Seit zehn Jahren stehen jeweils Hunderte von FriedensaktivistInnen am Ostermontag f&#252;r Frieden und gegen Gewalt und Unterdr&#252;ckung ein. Die GSoA ruft dazu auf, ein star...]]></description>
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<p>Bereits zum zehnten Mal findet am Ostermontag der OstmarsCH in Bern statt. Seit zehn Jahren stehen jeweils Hunderte von FriedensaktivistInnen am Ostermontag f&uuml;r Frieden und gegen Gewalt und Unterdr&uuml;ckung ein. Die GSoA ruft dazu auf, ein starkes Zeichen gegen Krieg und Zerst&ouml;rung zu setzen.<br />Dieses Jahr l&auml;dt eine breite Tr&auml;gerschaft unter dem Slogan &laquo;Stopp der wirtschaftlichen Gewalt - Rohstoffe zum Leben&raquo; ins Eichholz an der Aare ein. Wo Rohstoffe abgebaut werden, regiert vielerorts nackte Gewalt. Menschen werden unterdr&uuml;ckt, ausgebeutet und vertrieben. Setzen wir ein Zeichen f&uuml;r den Frieden, f&uuml;r nachhaltige Alternativen, souver&auml;ne Entscheidungsmechanismen, f&uuml;r gleiche Rechte und ein gutes, w&uuml;rdiges Leben f&uuml;r alle.<br />Darum fordern wir am OstermarsCH:</p>
<ol>
<li>Dass sich die Schweiz ihrer Verantwortung bewusst wird und sich international gegen Unterdr&uuml;ckung und Ausbeutung einsetzt, statt sich die H&auml;nde an Kriegsmaterialdeals schmutzig zu machen.</li>
<li>Dass Unternehmen mit Sitz in der Schweiz dazu verpflichtet werden, die in der Schweiz geltenden Regeln auch bei ihren Niederlassungen im Ausland durchzusetzen.</li>
<li>Dass die Schweiz endlich milit&auml;risch abr&uuml;stet und f&uuml;r echte Sicherheit durch Bildung, soziale Sicherheit und einen nachhaltigen Umgang mit der Natur sorgt.</li>
</ol>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>

    <img src="http://www.gsoa.ch/media/medialibrary/2012/02/Frieden_flyer_2012GZD2.pdf" alt="" />

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		<title>Friedensweg für eine rüstungsfreie Zone Bodensee</title>
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		<pubDate>Thu, 23 Feb 2012 02:38:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>GSoA News</dc:creator>
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Am 9. April versammeln sich in der Ostschweiz FriedensaktivistInnen um gegen die Waffenindustrie am Bodensee zu protestieren. &#220;ber ein Dutzend Firmen im Bodenseeraum widmen sich dem todbringenden R&#252;stungsgesch&#228;ft und exportieren Waffen....]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
<p>Am 9. April versammeln sich in der Ostschweiz FriedensaktivistInnen um gegen die Waffenindustrie am Bodensee zu protestieren. &Uuml;ber ein Dutzend Firmen im Bodenseeraum widmen sich dem todbringenden R&uuml;stungsgesch&auml;ft und exportieren Waffen. Darum emp&ouml;rt Euch - Engagiert Euch f&uuml;r Abr&uuml;stung! Die GSoA-Regionalgruppe St.Gallen ruft gemeinsam mit vielen anderen Organisationen zum Friedensweg 2012 auf.</p>

    <img src="http://www.gsoa.ch/media/medialibrary/2012/02/FRIEDENSWEG_FlyerA5.pdf" alt="" />

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		<title>Einladung zur GSoA-Vollversammlung</title>
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		<pubDate>Thu, 23 Feb 2012 02:31:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>GSoA News</dc:creator>
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Die diesj&#228;hrige Vollversammlung der GSoA findet am Sonntag 15. April, um 10 Uhr im Restaurant Kreuz in Solothurn statt. Die wichtigsten Themen sind der bevorstehende Abstimmungskampf zur Wehrpflichtinitiative sowie die geplante Beschaffung neuer ...]]></description>
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<p>Die diesj&auml;hrige Vollversammlung der GSoA findet am Sonntag 15. April, um 10 Uhr im Restaurant Kreuz in Solothurn statt. Die wichtigsten Themen sind der bevorstehende Abstimmungskampf zur Wehrpflichtinitiative sowie die geplante Beschaffung neuer Kampfflugzeuge. <br />Auch in Schweden wird der Entscheid der Schweiz zum Kauf von 22 Gripen heiss diskutiert. Rolf Lindahl von der Swedish Peace and Arbitration Society  (SPAS) wird uns die schwedische Sicht auf den Gripen-Kauf pr&auml;sentieren. SPAS ist eine Non-Profit-Organisation mit etwa 6000 Mitgliedern und damit die gr&ouml;sste skandinavische Friedensorganisation.<br />SPAS engagiert sich in Schweden gegen die Herstellung von Kampfjets. F&uuml;r die GSoA ist es wichtig sich international zu vernetzen. In Zusammenarbeit mit SPAS werden wir den Kampfjetkauf von schweizerischer und schwedischer Seite zu verhindern versuchen.<br />An der Vollversammlung werden Workshops stattfinden und wie jedes Jahr wird auch Zeit bleiben zum gem&uuml;tlichen Zusammensein und f&uuml;r spannende Diskussionen. Es ist eine gute Gelegenheit, neue GSoAtInnen aus der ganzen Schweiz kennenzulernen und alte GSoAtInnen wieder zu treffen.  <br />Das genaue Tagesprogramm wird rechtzeitig auf der GSoA Homepage aufgeschaltet. Wir freuen uns auf zahlreiche TeilnehmerInnen, viele interessante Inputs und wichtige Entscheidungen an der Vollversammlung.<br />Die GSoA offeriert jeweils ein feines Mittagessen im Restaurant Kreuz. Wer gerne mitessen m&ouml;chte, meldet sich bitte an per Post (GSoA, Postfach, 8031 Z&uuml;rich), per E-Mail auf gsoa@gsoa.ch oder telefonisch unter 044 273 01 00.</p>

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		<title>Editorial</title>
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		<pubDate>Thu, 23 Feb 2012 01:39:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>GSoA News</dc:creator>
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Liebe Leserin, lieber Leser,Der Saab Gripen soll es also sein: Das hat der Bundesrat vor Weihnachten bekanntgegeben. 22 Exemplare des schwedischen Kampfflugzeuges f&#252;r &#252;ber drei Milliarden Franken m&#246;chten Ueli Maurer und die Armeef&#252;...]]></description>
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<p>Liebe Leserin, lieber Leser,<br /><br />Der Saab Gripen soll es also sein: Das hat der Bundesrat vor Weihnachten bekanntgegeben. 22 Exemplare des schwedischen Kampfflugzeuges f&uuml;r &uuml;ber drei Milliarden Franken m&ouml;chten Ueli Maurer und die Armeef&uuml;hrung beschaffen. Ein mehrj&auml;hriges Auswahlverfahren, mit unz&auml;hligen Kurs&auml;nderungen und widerspr&uuml;chlichen Absichtserkl&auml;rungen, sollte damit abgeschlossen werden.<br />Doch seit seiner Bekanntgabe kommt der Gripen-Kauf nicht mehr aus den Schlagzeilen. Einerseits scheint Farner PR seine Niederlage nicht verkraftet zu haben und wirbt weiterhin f&uuml;r den Kampfjet Rafale. Es wurden Vorw&uuml;rfe laut, die Bewertungskriterien seien w&auml;hrend des Verfahrens zugunsten von Gripen ver&auml;ndert worden. Andererseits ist es inzwischen so manchem b&uuml;rgerlichen Politiker mulmig geworden, seit die ersten Sparopfer einer Kampfjetbeschaffung alarmiert worden sind. <br />Die bevorstehende Schlammschlacht in den Boulevardbl&auml;ttern zwischen Saab und seinen KritikerInnen muss uns GSoAtInnen nicht allzu stark interessieren. An unserer grunds&auml;tzlichen Ablehnung des Kampfjetkaufs &auml;ndert sie nichts. Unsere Berichte zu den Hintergr&uuml;nden der Firma Saab und zum Kampfjetdeal befinden sich auf den Seiten 3 und 4. <br />Dass die GSoA gen&uuml;gend Schlagkraft hat, um im Alleingang Volksabstimmungen herbeizuf&uuml;hren, hat sie mit der Einreichung der Initiative &laquo;Ja zur Aufhebung der Wehrpflicht&raquo; einmal mehr bewiesen. An dieser Stelle sei allen Unterst&uuml;tzerInnen, SammlerInnen und Unterzeichnenden dieser Initiative ein herzliches Dankesch&ouml;n ausgesprochen! Die Artikel zur Einreichung der Initiative am 5.Januar und zur Wehrpflicht befinden sich auf den Seiten 5 und 6.<br />Auf dieser Seite findest Du die Einladung zur n&auml;chsten Vollversammlung der GSoA. Es w&uuml;rde uns ausserordentlich freuen, wenn Du nach Solothurn kommen k&ouml;nntest, um mit uns zusammen &uuml;ber den weiteren Einsatz gegen die unsinnige Kampfjetbeschaffung zu beraten. Die Vollversammlung ist die beste M&ouml;glichkeit, um in eine engagierte GSoA-Zeit einzusteigen. Auch f&uuml;r Dich!<br /><br />F&uuml;r das Redaktionsteam: Felix Birchler</p>

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		<title>Schweizer Kommando über heikle Mission</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Feb 2012 23:50:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>GSoA News</dc:creator>
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Im Nordkosovo hat ein Schweizer Oberst das Kommando &#252;ber die Nato-Truppen der Kfor &#252;bernommen. Ein gef&#228;hrlicher Tabubruch der Schweizer Armee.
Seit dem 1.Januar 2012 befehligt der Schweizer Oberst Adolf Conrad die Beobachtungs- und Verb...]]></description>
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<p><strong>Im Nordkosovo hat ein Schweizer Oberst das Kommando &uuml;ber die Nato-Truppen der Kfor &uuml;bernommen. Ein gef&auml;hrlicher Tabubruch der Schweizer Armee.</strong></p>
<p>Seit dem 1.Januar 2012 befehligt der Schweizer Oberst Adolf Conrad die Beobachtungs- und Verbindungstruppen der Kfor im Nordkosovo. Nach dem Kosovokrieg 1999 beauftragte der UN-Sicherheitsrat basierend auf der Resolution 1244 die Nato mit der Befriedung der Region, um den Fl&uuml;chtlingen eine R&uuml;ckkehr in ihre Heimat zu erm&ouml;glichen. Zur Erledigung dieses Auftrages wurde die Kfor, unter Leitung der Nato, gebildet. Seit Beginn der Kfor-Mission hat sich die Schweiz mit einem Truppenkontingent von rund 200 Soldaten daran beteiligt. Zuletzt hat das Schweizer Parlament im Fr&uuml;hling 2011 der Verl&auml;ngerung des Kosovo-Einsatzes bis Ende 2014 zugestimmt. Mit der F&uuml;hrungsrolle im Nordkosovo die Armee jetzt ein weiteres Tabu der Schweizer Aussenpolitik gebrochen. Zum ersten Mal kommandiert ein Schweizer Oberst Nato-Truppen, und dies erst noch in einer Krisenregion, am Rande eines neuerlichen B&uuml;rgerkrieges.</p>
<p><strong>Gef&auml;hrlicher Einsatz </strong><br />Die Schweizer Soldaten sind in sogenannte &laquo;Liaison and Monitoring Teams&raquo; eingebunden, die vor allem den Austausch mit der Lokalbev&ouml;lkerung pflegen und vermittelnd eingreifen sollen, wo Streitigkeiten drohen. So verkauft die Propagandaabteilung der Schweizer Armee die Swisscoy-Soldaten denn auch am liebsten als &laquo;Diplomaten in Uniform&raquo;.  <br />Doch die Realit&auml;t im Nordkosovo ist wesentlich brutaler, wie die seit einem halben Jahr immer wieder aufflackernden blutigen Ausschreitungen an Grenz&uuml;berg&auml;ngen verdeutlichen. Seit sich der Kosovo f&uuml;r unabh&auml;ngig erkl&auml;rt hat, haben sich die Fronten zwischen serbischer Minderheit und albanischer Mehrheit im Kosovo verh&auml;rtet. Nachdem im Juli 2011 die kosovarische Polizei in einer Nacht-und Nebelaktion die Kontrolle &uuml;ber serbische Grenzposten &uuml;bernehmen wollte, flauen die Proteste und gewaltt&auml;tigen Racheakte serbischer Extremisten nicht mehr ab. In dieser heiklen Situation soll eine von einem Schweizer Obersten kommandierte Nato-Truppe vermitteln. Die Gefahr ist gross, dass fr&uuml;her oder sp&auml;ter auch Schweizer Soldaten in Gefechte verwickelt werden; deutsche und &ouml;sterreichische Truppe in &auml;hnlichen Eins&auml;tzen wurden bereits beschossen. Auch wenn das Ansehen der Schweiz, gerade bei der kosovarischen Regierung, sehr hoch ist, kann nicht ausgeschlossen werden, dass Extremisten der einen oder anderen Seite auch Schweizer Soldaten angreifen, um die Grenzregion unter ihre Gewalt zu bringen.</p>
<p><strong>Ein neues Mass an Nato-Einbindung </strong><br />Im September 2009 scheiterte die Schweizer Beteiligung an der Atalanta-Mission zur Bek&auml;mpfung der Piraten im Meer vor Somalia spektakul&auml;r im Nationalrat. Man hatte damals das Gef&uuml;hl an einem Wendepunkt angelangt zu sein. Die Auslandeins&auml;tze der Armee schienen im Parlament keine Mehrheiten mehr zu finden. Die Suche nach Einsatzm&ouml;glichkeiten im Ausland, welche die Armeespitze unter g&uuml;tiger Mithilfe von Bundesr&auml;tin Micheline Calmy-Rey immer neue Tabus brechen liess, schien beendet. Und mit der Wahl von Ueli Maurer ins VBS und dem R&uuml;cktritt von Micheline Calmy-Rey schienen auch dem Bundesrat die Bef&uuml;rworterInnen von Auslandeins&auml;tzen der Armee abhanden gekommen zu sein. <br />Darob ging offenbar bei Bef&uuml;rworterInnen und GegnerInnen der Auslandeins&auml;tze vergessen, dass die Schweizer Armee noch immer mit einem gr&ouml;sseren Kontingent im Kosovo vertreten ist. Und durch die Ver&auml;nderung der Sicherheitslage im Kosovo hat die Swisscoy schon lange nicht mehr den harmlosen Charakter, der ihr so lange anhaftete. Dass jetzt auch noch ein Schweizer das Kommando &uuml;ber die Nato-Truppen in einem der gr&ouml;ssten Pulverf&auml;sser Europas &uuml;bernommen hat, ist nicht nur leichtsinnig, sondern auch ein bedeutender Schritt weg von der Schweizer Neutralit&auml;t hin zu einer noch gr&ouml;sseren Einbindung der Schweiz in die Nato. Die Politik muss der Schweizer Armee bei ihren Auslandabenteuern dringend wieder genauer auf die Finger schauen. Bevor diese aussenpolitische Fakten schafft, die sich nicht mehr korrigieren lassen.</p>
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		<title>Die Armee im Einsatz</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Feb 2012 23:48:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>GSoA News</dc:creator>
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Wer meint, die Schweizer Armee h&#228;tte nebst dem j&#228;hrlichen Verbraten von Milliarden von Franken nichts zu tun, der irrt sich. Unsere Soldaten werden gebraucht!Beispielsweise letzten Juni, w&#228;hrend dreier Tage am Jodlerfest in Interlaken: ...]]></description>
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<p>Wer meint, die Schweizer Armee h&auml;tte nebst dem j&auml;hrlichen Verbraten von Milliarden von Franken nichts zu tun, der irrt sich. Unsere Soldaten werden gebraucht!<br />Beispielsweise letzten Juni, w&auml;hrend dreier Tage am Jodlerfest in Interlaken: B&uuml;hne aufbauen, B&uuml;hne abbauen. Darauf folgen ebenso gewichtige B&uuml;hnen-Eins&auml;tze am eidgen&ouml;ssischen Sch&uuml;tzenfest in Aargau und nat&uuml;rlich an derTour de Suisse: Gel&auml;nder aufbauen, Gel&auml;nder abbauen. Im August das Trachtenfest - der Zirkus f&auml;ngt von neuem an. Nach kurzer Verschnaufpause folgt f&uuml;r die Soldaten der Auf- und Abbau des Schwing- und &Auml;lperfest. Die Armee im Einsatz: 11'000 geleistete Diensttage. Dutzende weitere Anl&auml;sse folgen.<br />Dann kommen die besonders harten Wintermonate. Neben dem zum Alltag gewordenen B&uuml;hnen-Auf-und-Abbau, sorgt die Armee an Skirennen f&uuml;r die bestpr&auml;parierten Pisten der Welt. Die Rennen werden nur noch durch den WEF-Grosseinsatz getoppt, bei dem es sich die Armee zur Staatsaufgabe gemacht hat, die Reichen und M&auml;chtigen mit 3000 Soldaten zu besch&uuml;tzen. W&auml;hrend des WEF meinte Mario Cantieni, Chef der Bodentruppen, dass die besonderen Herausforderungen in den Unmengen von Schnee liegen. Der Auf- und Abbau von B&uuml;hnen und Gittern, das pr&auml;parieren von Schnee - die Armee w&uuml;rde gerne noch mehr machen und schreibt auf ihrer Internetseite, dass sie leider aus ressourcentechnischen Gr&uuml;nden nicht alle Anl&auml;sse von &laquo;nationaler Bedeutung&raquo; unterst&uuml;tzen k&ouml;nne.<br />Dass die Armee durch den Einsatz an privaten Anl&auml;ssen an ihre Grenzen st&ouml;sst, zeigt sich wohl am besten darin, dass die Soldaten nicht mal mehr Zeit finden, sich selber und ihre Logistik zu sch&uuml;tzen. Daf&uuml;r stellt das Milit&auml;r dann private Sicherheitsfirmen an.</p>

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		<title>Der Bundesrat und die Söldnerfirma</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Feb 2012 23:44:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>GSoA News</dc:creator>
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Das Bundesamt f&#252;r Justiz hat einen Gesetzesvorschlag f&#252;r die Regulierung von Sicherheitsfirmen ausgearbeitet. Falls das Gesetz so in Kraft tritt, wird die Schweiz zum Mekka f&#252;r S&#246;ldnerfirmen.
Vor gut einem Jahr war die Schweizer &#38;O...]]></description>
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<p><strong>Das Bundesamt f&uuml;r Justiz hat einen Gesetzesvorschlag f&uuml;r die Regulierung von Sicherheitsfirmen ausgearbeitet. Falls das Gesetz so in Kraft tritt, wird die Schweiz zum Mekka f&uuml;r S&ouml;ldnerfirmen.</strong></p>
<p>Vor gut einem Jahr war die Schweizer &Ouml;ffentlichkeit entsetzt &uuml;ber die Ansiedlung der Aegis Holding in Basel. Der betroffene Kanton reichte eine Standesinitiative ein, die Sicherheitspolitische Kommission des Nationalrats nahm einstimmig eine Motion von GSoA-Vorstandsmitglied Jo Lang an. Der Tenor war klar: Die Menschen in der Schweiz wollen mit der ber&uuml;chtigten S&ouml;ldnerfirma aus Grossbritannien nichts zu tun haben.<br />Der Bundesrat gab daraufhin einer Arbeitsgruppe unter Federf&uuml;hrung des Bundesamts f&uuml;r Justiz den Auftrag, einen Gesetzesvorschlag f&uuml;r die Regulierung von Milit&auml;r- und Sicherheitsunternehmen vorzulegen. Das Ergebnis ist ern&uuml;chternd: Wenn die Beh&ouml;rden den Entwurf nicht noch korrigieren, werden Firmen wie Aegis weiterhin den Deckmantel der Schweizer Neutralit&auml;t und der humanit&auml;ren Tradition missbrauchen, um ihre Kriegsdienste anzubieten. Mehr noch: Es besteht die Gefahr, dass durch die schwache Ausgestaltung des Gesetzes weitere S&ouml;ldnerfirmen in die Schweiz gelockt werden.</p>
<p><strong>Schlupfl&ouml;cher en masse</strong><br />Auf den ersten Blick sieht der vorgeschlagene Gesetzestext gar nicht schlecht aus, bei n&auml;herem Hinsehen sind die Regeln jedoch zahnlos. Firmen mit Sitz in der Schweiz soll beispielsweise verboten werden, &laquo;direkt an Feindseligkeiten&raquo; teilzunehmen. An einer Feindseligkeit kann gem&auml;ss juristischer Definition jedoch nur jemand teilnehmen, wenn in der entsprechenden Region ein &laquo;bewaffneter Konflikt&raquo; im Sinne der Genfer Konventionen stattfindet. Laut dem Bundesrat ist das zum Beispiel in Afghanistan oder im Irak nicht der Fall. Aegis k&ouml;nnte dort also weiterhin beliebige Kriegs-Dienstleistungen anbieten, ohne mit dem Schweizer Gesetz in Konflikt zu geraten. <br />Speziell besch&auml;mend ist, dass sich der Gesetzesvorschlag nicht einmal ansatzweise an die Vorgaben des &laquo;Montreux-Dokuments&raquo; h&auml;lt. In dieser Erkl&auml;rung hatte die Schweiz zusammen mit dem IKRK Minimalstandards f&uuml;r den Umgang der Staaten mit S&ouml;ldnerfirmen festgelegt.<br />Die GSoA hat im Rahmen des Vernehmlassungsverfahrens gefordert, dass das Gesetzesvorhaben nochmals grundlegend &uuml;berarbeitet wird. Wenn die Schweiz nicht zum Mekka der S&ouml;ldnerindustrie werden will, muss sie sich im Minimum an die Standards des Montreux-Dokuments halten. Noch besser w&auml;re, wenn sich unser Land Norwegen als Vorbild n&auml;hme: Dort ist allen Firmen untersagt, im Ausland bewaffnete Dienste anzubieten.</p>
<p>&nbsp;</p>

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		<title>SVP-Politgrössen in Emmen</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Feb 2012 22:39:58 +0000</pubDate>
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Einmal jährlich treffen sich die SVP-National- und Ständeräte zu einer Fraktionssitzung ausserhalb des Bundeshauses. Letzten Freitag war die illustre Politschar erstmals im Kanton Luzern zu Besuch. Das zweitägige Meeting, das vom Emmer Nationalra...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><b style="font-size: 16px; text-align: justify; "><img src="http://www.urs-meyer.ch/images/stories/Meyer%20Wirtschaftsforum.jpg" width="150" height="103" hspace="10" align="left" alt="SVP-Gemeinderatskandidat Urs Meyer, umrahmt von den beiden Bundesparlamentariern Adrian Amstutz (links) und Felix Müri. (Bild apimedia)" /></b></p>
<div style="text-align: justify; ">Einmal jährlich treffen sich die SVP-National- und Ständeräte zu einer Fraktionssitzung ausserhalb des Bundeshauses. Letzten Freitag war die illustre Politschar erstmals im Kanton Luzern zu Besuch. Das zweitägige Meeting, das vom Emmer Nationalrat Felix Müri organisiert wurde, startete mit dem Wirtschaftsforum bei der Firma von Roll Casting in Emmen. Neben bekannten Bundesparlamentariern wie Adrian Amstutz, This Jenny oder Jean-François Rime waren auch einige namhafte Luzerner Wirtschaftsvertreter zugegen, so Marcel Imhof von Swiss Steel, Max Peter von Emmi, Nik Zemp von Tersuisse oder Jürg Brand von Gastgeber von Roll Casting.</div>
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		<title>Racletteessen aus dem Naturpark</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Feb 2012 19:32:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Harald Jenk</dc:creator>
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Was gibt es Feineres, wenn wohl auch nicht Gesünderes, um nach einem langen Ski- und Schlitteltag wieder zu Kräften zu kommen als ein Raclette. Dank dem Burelädeli bei der Talstation der Wiriehornbahn konnten wir für das Raclette heute Abend vor allem Produkte aus dem Naturpark Diemtigtal verwenden: leicht süsslicher Alpraclettkäse und Diemtigtaler Trockwurst.

Sogar das  schmackhafte [...]]]></content:encoded>
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		<title>Skilift Wiriehorn – Skiferien im Naturpark Diemtigtal</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Feb 2012 17:07:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Harald Jenk</dc:creator>
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Nach drei Jahren Skiferien in Innereriz haben wir uns entschieden, ein neues Skigebiet zu entdecken und uns schliesslich für das Skigebiet am Wiriehorn entschieden. Im Naturpark Diemtigtal gelegen ist es nicht erstaunl...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Aussicht auf Wiriehorn und Homad
Nach drei Jahren Skiferien in Innereriz haben wir uns entschieden, ein neues Skigebiet zu entdecken und uns schliesslich für das Skigebiet am Wiriehorn entschieden. Im Naturpark Diemtigtal gelegen ist es nicht erstaunlich, dass man von den verschiedenen Pisten aus, eine sehr schöne und abwechslungsreiche Aussicht hat.
Aussicht Richtung Abendberg
Aussicht auf Abendberg, Schwarzenberg [...]]]></content:encoded>
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		<title>Windelweiche Weisswasch-Strategie des Bundesrats</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Feb 2012 17:03:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nachrichten der Erklärung von Bern (EvB)</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[Windelweiche Weisswasch-Strategie des Bundesrats Trotz weiter steigendem internationalem Druck schaut die Schweiz weiter auf den Bauchnabel. Deshalb präsentiert der Bundesrat heute eine „Weissgeldstrategie“ fürs heimische Publikum. Die Opferländer der andauernden Schweizer Beihilfe zur Steuerhinterziehung haben darauf sicher nicht gewartet. Die Kernelemente dieser Strategie sind denn auch wohl bekannt und meilenweit entfernt vom erhofften und notwendigen Befreiungsschlag. Zur Medienmitteilung   ]]></content:encoded>
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		<title>Ferieninitiative: Pro und Contra</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Feb 2012 14:03:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Deana Gariup</dc:creator>
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		<category><![CDATA[6 Wochen für alle]]></category>
		<category><![CDATA[Ferieninitiative]]></category>
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		<category><![CDATA[Volksabstimmung vom 11.3.2012]]></category>
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		<description><![CDATA[Am 11. März stimmt das Schweizer Stimmvolk neben vier anderen Vorlagen über die Volksinitiative &#8220;6 Wochen Ferien für alle&#8221;  ab. Diese will, dass alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer einen Anspruch auf mindestens sechs Wochen bezahlte Ferien pro Jahr erhalten. Jede Arbeitnehmerin und jeder Arbeitnehmer hat heute in der Schweiz von Gesetzes wegen mindestens vier Wochen Ferien [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=polithink.ch&#38;blog=11871600&#38;post=4755&#38;subd=swisspolithink&#38;ref=&#38;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 11. März stimmt das Schweizer Stimmvolk neben vier anderen Vorlagen über die Volksinitiative &#8220;6 Wochen Ferien für alle&#8221;  ab. Diese will, dass alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer einen Anspruch auf mindestens sechs Wochen bezahlte Ferien pro Jahr erhalten.</p>
<p>Jede Arbeitnehmerin und jeder Arbeitnehmer hat heute in der Schweiz von Gesetzes wegen mindestens vier Wochen Ferien pro Jahr zugute. Wer noch nicht 20 Jahre alt ist, hat Anspruch auf fünf Ferienwochen. In vielen Arbeitsverträgen sind jedoch mehr Ferien vereinbart. Die Initiative verlangt, dass alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer jährlich mindestens sechs Wochen bezahlte Ferien erhalten. Sie will auf diese Weise Produktivitätsfortschritte der Schweizer Wirtschaft an die Arbeitnehmenden weitergeben. Gemäss Initiativkomitee dienen mehr Ferien der Gesundheit der Arbeitnehmenden, bringen mehr Lebensqualität und tragen zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie bei.</p>
<p>Polithink hat bei den beiden frischgewählten Nationalräten Jean Christophe Schwaab (SP/VD) und Martin Candinas (CVP/GR) nachgefragt, warum sie die Initiative befürworten oder ablehnen.</p>
<div id="attachment_4759" class="wp-caption alignleft" style="width: 209px"><a href="http://swisspolithink.files.wordpress.com/2012/02/jean-christophe-schwaab_003.jpg"><img class="size-medium wp-image-4759" title="Jean Christophe Schwaab_003" src="http://swisspolithink.files.wordpress.com/2012/02/jean-christophe-schwaab_003.jpg?w=199&#038;h=300" alt="" width="199" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Jean Christophe Schwaab ist in Riex (Bourg-en-Lavaux VD) aufgewachen und heute wohnaft. Der studierte Jurist (Uni Bern) ist verheiratet und Vater von einem Buben. 2011 wurde er für die SP in den Nationalrat und Gemeinderat (Legislative) gewählt. 2007-2011 war er Kantonsrat im Kt. Waadt. Beruflich ist er im Schweizer Gewerkschaftsbund (SGB) zuständig für Arbeitsrecht, Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz.</p></div>
<p><strong>Polithink:</strong><em><strong> Die Arbeitswelt wird immer hektischer, die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zunehmend gestresst. Sind mehr Ferien das richtige Mittel gegen die zunehmende Stressbelastung am Arbeitsplatz? Wenn nicht, welche alternativen Massnahmen können dem Problem besser entgegenwirken?</strong></em></p>
<p><strong>Jean Christophe Schwaab: </strong>Der Stress am Arbeitsplatz nimmt leider drastisch zu. Es gibt mehr gestresste ArbeitnehmerInnen, mehr ArbeitnehmerInnen, welche Doping-Substanzen nehmen und mehr ArbeitnehmerInnen, welche zugeben, mit ihrem Stress nicht zu Recht zu kommen. Das kostet gemäss Seco unsere Wirtschaft ca. 10 Milliarden CHF pro Jahr. Mehr Freizeit und Ferien sind ein gutes Mittel, um den Stress zu bekämpfen und die Gesundheit am Arbeitsplatz zu fördern. Das ist medizinisch belegt.</p>
<p><strong>Martin Candinas: </strong>Die Arbeit muss am Ende getan werden. Wenn mehr Ferien bezogen werden, wird die effektive Belastung am Arbeitsplatz während der regulären Arbeitszeit eher noch zunehmen. Generell gilt, die Belastung ist sehr branchenabhängig. Die Bauwirtschaft kann beispielsweise nicht einfach mit der Verwaltung verglichen werden. Für mich sind deswegen branchenspezifische Lösungen zu bevorzugen. Zudem soll mehr Teilzeit und Jobsharing, sowie mehr Telearbeit und allgemein flexiblere Arbeitszeitmodelle angeboten werden.</p>
<p><strong>Polithink: <em>Seit 25 Jahren beträgt der gesetzliche Ferienanspruch  gemäss Obligationenrecht vier Wochen. Je nach Gesamtarbeitsvertrag oder Personalregelung stehen jedoch vielen Arbeitnehmenden fünf, sechs oder mehr Ferienwochen zur Verfügung. Was spricht für, bzw. gegen eine neue gesetzliche Regelung? Hat sich dieser flexible Weg nicht bewährt?</em></strong></p>
<div id="attachment_4765" class="wp-caption alignright" style="width: 217px"><a href="http://swisspolithink.files.wordpress.com/2012/02/martin_candinas_wahlen-2011.jpg"><img class="size-medium wp-image-4765" title="Martin_Candinas_Wahlen 2011" src="http://swisspolithink.files.wordpress.com/2012/02/martin_candinas_wahlen-2011.jpg?w=207&#038;h=300" alt="" width="207" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Martin Candinas ist Mitglied der CVP und ist seit 2011 Nationalrat für den Kanton Graubünden. Candinas hat zusätzlich ein Teilzeitpensum als Verkaufsleiter bei einer Krankenversicherung. Der 31jährige ist verheiratet und Vater eines Sohnes und ist mit seiner Familie in Rabius und Chur wohnhaft.</p></div>
<p><strong>J.C.S.: </strong>JedeR zweite ArbeitnehmerIn hat keinen Gesamtarbeitsvertrag (GAV). Zudem gibt es GAV, welche keine zusätzliche Urlaubstage gewähren. Einige GAV gewähren nur 1 bis 2 zusätzliche Tage. Andere sehen nur für Lehrlinge oder ältere ArbeitnehmerInnen mehr Ferien vor. „Sozialpartnerschaft“ allein kann  also leider bei weitem nicht allen genug Erholungszeit  gewährleisten.</p>
<p><strong>M.C.: </strong>Der flexible Weg hat sich mehr als bewährt. Es gibt denn auch keinen Grund an diesem etwas zu ändern. Zudem besteht ein bedeutender Wettbewerb um gute Mitarbeiter. Firmen müssen ihre Mitarbeiter auch durch attraktive Arbeitsbedingungen gewinnen und an sich binden. Der Eigeninitiative der Unternehmen sollte nicht mit zu pauschalen Regulierungen wie der vorliegenden Initiative begegnet werden.</p>
<p><strong>Polithink: </strong><strong><em>Der Kampagnenslogan des Gegenerkomitees lautet &#8221;Mehr Ferien = Weniger Jobs&#8221;. Kann sich die Schweizer Wirtschaft keine sechste Ferienwoche leisten?</em></strong></p>
<p><strong>M.C.: </strong> Mehr Ferien heisst mehr Kosten bei geringerer Produktivität für die Unternehmen. Vor allem kleine und mittlere Unternehmen können sich keine weiteren Kosten, der KMU-Verband spricht von mehreren Milliarden, leisten. Durch die angespannte Wirtschaftslage, vor allem in Zusammenhang mit dem starken Franken, besteht bereits heute in vielen Branchen ein massiver Druck die Kosten zu senken. Die Initiative kommt auch deswegen zur Unzeit. Die Schweiz hat zudem bereits heute eines der höchsten Lohnniveaus weltweit. Dies können wir durch die hohe Arbeitsproduktivität rechtfertigen. Bei einer Annahme der Initiative würde die Attraktivität des Standort Schweiz also sicher geschwächt. Kommt hinzu, dass sich auch der Fachkräftemangel weiter akzentuieren würde.</p>
<p style="text-align:justify;"><strong>J.C.S.: </strong>Sie kann es sich ganz klar leisten. Wer behauptet „Mehr Ferien = weniger Jobs“, hat einfach keine Ahnung von der Volks- und Betriebswirtschaft. Zum ersten hat  die Annahme der Ferieninitiative einen Zuwachs der Lohnsumme von nur 0,4% pro Jahr zur Folge. In den letzten Jahren ist zudem die Arbeitsproduktivität fünf Mal mehr gewachsen als die Löhne. Schliesslich leisten die ArbeitsnehmerInnen in der Schweiz pro Jahr in einem Ausmass Überstunden, das 100‘000 Vollzeitstellen entspricht.. Für eine moderate und vernünftige Senkung der Arbeitszeit gibt es also genug Spielraum, ohne dass Jobs gefährdet werden. Die ArbeitnehmerInnen schuften sehr hart: Sie sollen dafür endlich belohnt werden!</p>
<p><strong>Polithink an Candinas:  <em>Die Initiative schlägt eine Übergangsregelung vor, welche im ersten Jahr nach der Annahme der Vorlage vorerst einen Ferienanspruch von fünf Wochen vorsieht. In den darauf folgenden Jahren würde der Anspruch jährlich um einen Tag ansteigen. Im Übrigen bestimmt weiterhin der Arbeitgeber wann Ferientage bezogen werden können. Sie befürchten dennoch Umsetzungsschwierigkeiten für die Betriebe?</em></strong></p>
<p><strong>M.C.: </strong> Es wird Umsetzungsschwierigkeiten geben. Ganz einfach deswegen, weil sich in erster Linie die KMU so lange wie möglich dagegen wehren werden den Personalbestand wegen den zusätzlichen Ferien aufzustocken. Die dadurch verursachte Mehrbelastung wird nicht spurlos an den betroffenen Unternehmen vorbeigehen. Die Übergangsregelung zeigt zudem die Unehrlichkeit der Initianten. Offenbar ist man sich sehr wohl bewusst, dass die Initiative zu massiven Mehrkosten führt, will dieses abschreckende Argument aber durch lange Übergangsfristen so weit wie möglich aus der Diskussion heraushalten.</p>
<p><strong>Polithink an Schwaab: </strong><em><strong>Hört man sich die Argumente der Initiativgegner an, so scheint die Ferieninitiative anstelle eines Ausgleichs zum Arbeitsstress eher zusätzlichen Stress verursachen, nämlich durch längere Stellvertretungszeiten oder höherer Arbeitslast, welche durch die erhöhte Ferienwochenzahl verursacht würde. Dies kann ja nicht im Sinne der Gewerkschaften sein. Wie kann gewährleistet werden, dass ein solches Szenario nicht eintrifft?</strong></em></p>
<p><strong>J.C.S.: </strong>1984 wurde der gesetzliche Ferienanspruch auf einem Schlag verdoppelt, ohne dass es mehr Stress bei den Beschäftigten oder eine höhere Arbeitslosigkeit verursacht hat. Die Erfahrung zeigt also, dass diese Befürchtungen sich nicht bewahrheiten. Unabhängig von der Frage der Ferien braucht es aber weitere Massnahmen gegen den Stress am Arbeitsplatz: Reduktion der Überstunden durch Schaffung neuer Stellen, mehr Teilzeit-Jobs, bessere Vereinbarkeit Familie-Beruf, mehr Mitbestimmungsrechte für die ArbeitnehmerInnen.</p>
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		<title>Amnesty setzt Prioritäten für die laufende Legislaturperiode: Ein Parlament für die Menschenrechte</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Feb 2012 10:57:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>News</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[Die Schweizer Sektion von Amnesty International richtet sich mit einer Agenda für die Menschenrechte an die Mitglieder des National- und Ständerats. Das Dokument fasst vordringliche Themen zusammen, welche in der laufenden Legislatur behandelt werden sollten. Gefordert werden eine nationale Gesetzgebung im Einklang mit dem Völkerrecht, insbesondere im Asylbereich und bei den Menschenrechten, und eine verbesserte Kontrolle des Waffenhandels.]]></content:encoded>
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		<title>Müssen Hochschulen wachsen?</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Feb 2012 06:00:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rudolf Walser</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Bildung und Innovation]]></category>
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			<content:encoded><![CDATA[Die Luzerner sind besorgt um ihre Universität, die mit 2700 Studierenden die kleinste der Schweiz ist. So hat der Universitätsrat in seinem Strategiebericht die Befürchtung geäussert, dass ohne weiteres Wachstum die Wettbewerbsfähigkeit der Luzerner Universität auf dem schweizerischen Bildungsmarkt gefährdet sein könnte. Die Prognosen des Bundesamtes für Statistik sagen bis 2020 bei bestehendem Fakultätsangebot lediglich]]></content:encoded>
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		<title>Finnisage im Palazzo Wyler</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Feb 2012 05:24:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Harald Jenk</dc:creator>
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Im Kornhausforum läuft zur Zeit noch die Fotoausstellung über das  ehemalige Arbeiterquartier "Wylerhüsli", welches in den 50er- und 60er-Jahren modernen Neubauten weichen musste. Nun wird...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[[ 23. February 2012 18:00 to 26. February 2012 17:00. ]  
Im Kornhausforum läuft zur Zeit noch die Fotoausstellung über das  ehemalige Arbeiterquartier "Wylerhüsli", welches in den 50er- und 60er-Jahren modernen Neubauten weichen musste. Nun wird an der Wylerringstrasse 77 auch schon der erste dieser Neubauten abgerissen und durch ein noch moderneres Gebäude im Minenergiestandard ersetzt. Die Geschichte geht weiter.  Bis aber am 1. März die [...]]]></content:encoded>
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